AGB

ARTIKEL 1. GELTUNGSBEREICH

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Tradoq, eine Firma von Professional Language Services SCS (BE 0668.682.465), av. Charmille 12 B25, B-1200 Brüssel. Sie haben Vorrang vor AGB des Auftraggebers und vorbehaltlich anderslautender, genau beschriebener Bedingungen verzichtet der Auftraggeber auf seine eigenen AGB.

ARTIKEL 2. UNTERZEICHNETES ANGEBOT

Um Streitigkeiten zu vermeiden, beginnen die Tätigkeiten erst, nachdem der Auftragnehmer vom Auftraggeber per E-Mail oder Brief die unterzeichnete Auftragsbestätigung, die Teil des vom Auftragnehmer erstellten Angebots ist, erhalten hat. Alle Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Alle Angebote und Preisangaben sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich das Gegenteil vereinbart wurde. Angebote gelten nicht automatisch auch für künftige Aufträge. Bei aus mehreren Komponenten zusammengesetzten Preisen besteht keine Verpflichtung zur Lieferung eines Teils zu einem entsprechenden Teil des für den gesamten Auftrag genannten Preises.

ARTIKEL 3. LIEFERTERMIN

Die Ausführung des Auftrags erfolgt so schnell wie möglich. Der angegebene Liefertermin gilt als Richttermin. Eine Verzögerung bei der Übermittlung der Texte kann keinesfalls einen Anlass zur Leistung von Schadensersatz darstellen.

ARTIKEL 4. EINE KORREKTUR

Der Auftraggeber hat Anspruch auf eine Überarbeitung/Korrektur jedes Textes. Alle weiteren Korrekturen werden als Autorkorrekturen betrachtet und zum geltenden Stundensatz in Rechnung gestellt. Als Autorkorrekturen werden auch alle grundlegenden Änderungen bei Inhalt und Stil im Vergleich zum ursprünglichen Briefing verstanden, sofern im Angebot nicht explizit etwas anderes vereinbart wurde.

ARTIKEL 5. ÜBERTRAGUNG DER RECHTE AM GEISTIGEN EIGENTUM

Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an allen übermittelten Texten vor, bis der Auftraggeber die Rechnung vollständig beglichen hat. Zu diesem Zeitpunkt überträgt der Auftragnehmer bedingungslos alle Rechte des geistigen Eigentums an den gelieferten Produkten auf den Auftraggeber. Dieser muss bei neuerlicher Verwendung im selben Medium oder anderen Medien keine zusätzliche Vergütung zahlen, auch nicht bei Verwendung durch Dritte.

ARTIKEL 6. VERTRAULICHKEIT

Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Geheimhaltung des Auftraggebers gegenüber Dritten sowie aller Informationen und Daten, die ihm während der Ausführung der Tätigkeiten zur Kenntnis gekommen sind. Der Auftragnehmer ergreift alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen, um die Interessen des Auftraggebers zu schützen. Der Auftraggeber darf ohne Einwilligung des Auftragnehmers Dritten gegenüber keine Mitteilungen über Konzepte, Arbeitsweisen oder Angebote des Auftragnehmers machen oder ihnen seine Berichte zur Verfügung stellen.

ARTIKEL 7. FREISTELLUNG VON ANSPRÜCHEN DURCH DEN AUFTRAGGEBER

Der Auftraggeber hat die Pflicht, die übermittelten Texte und erbrachten Dienstleistungen auf Fehler und Ungenauigkeiten zu überprüfen, und übernimmt die daraus hervorgehende Haftung. Er stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen frei, auch von Ansprüchen Dritter in Bezug auf die Rechte des geistigen Eigentums an den vom Auftraggeber übermittelten Materialien oder Daten, die im Rahmen der Vertragserfüllung verwendet werden, einschließlich aller dadurch entstehender Schäden.

ARTIKEL 8. FAKTURIERUNG

Der Auftragnehmer fakturiert bei Übermittlung der Texte. Für Aufträge, die länger als 30 Tage dauern, hat der Auftragnehmer das Recht, eine monatliche Rechnung für die erbrachten Leistungen zu stellen. Der Auftragnehmer hat das Recht, jede Teillieferung (Lieferung von Teilen eines aus mehreren Komponenten bestehenden Auftrags) separat in Rechnung zu stellen.

ARTIKEL 9. BESCHWERDEN INNERHALB VON 8 TAGEN

Jede Rechnung wird als vom Kunden angenommen betrachtet, wenn dieser nicht innerhalb von 8 Tagen nach Versand schriftlich per Einschreiben Widerspruch einlegt. Beschwerden sind nur möglich, sofern der Auftraggeber das Gelieferte nicht bereits verwendet, bearbeitet bzw. verarbeitet hat oder in anderer Weise darüber verfügt.

ARTIKEL 10. ZAHLUNGEN INNERHALB VON 15 TAGEN

Alle Rechnungen sind innerhalb von 15 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug irgendeines Rabatts zahlbar. Bei späterer Zahlung sind wir berechtigt, die Ausführung von Folgeaufträgen auszusetzen, bis die offene Forderung zur Gänze beglichen wurde.

ARTIKEL 11. SCHADENSERSATZ UND VERZUGSZINSEN

Jede verspätete oder ausbleibende Zahlung wird als Verletzung der Vertragspflichten gem. Art. 1147 des belgischen Zivilgesetzbuches betrachtet. Der Rechnungsbetrag wird in einem solchen Fall ohne weitere Aufforderung oder Mahnung um einen pauschalierten Schadensersatz in Höhe von 12 %, jedoch zumindest 150 EUR, erhöht. Zudem werden Verzugszinsen in Höhe von 1 % pro Monat in Rechnung gestellt. Ein angefangener Monat wird bei der Berechnung als voller Monat gerechnet. Schadensersatz und Zinsen sind ungeachtet eventueller gerichtlicher Zinsen und Kosten fällig.

ARTIKEL 12. ÄNDERUNG DES AUFTRAGS

Dem Auftraggeber ist bewusst, dass der Zeitplan des Auftrags beeinflusst werden kann, wenn die Vertragsparteien zwischendurch vereinbaren, das Konzept, die Arbeitsweise oder den Umfang des Auftrags und/oder der daraus hervorgehenden Tätigkeiten auszuweiten oder zu ändern. Sollte dies zu Mehrarbeit führen, wird dies dem Auftraggeber als ergänzender Auftrag bestätigt. Sofern vereinbart wurde, dass der Vertrag in mehreren Phasen ausgeführt wird, kann der Auftragnehmer mit der Ausführung jener Teile, die zu einer nächsten Phase gehören, warten, bis der Auftraggeber die Ergebnisse der vorhergehenden Phase schriftlich genehmigt hat.

ARTIKEL 13. VERSÄUMNISSE DES AUFTRAGGEBERS

Sollte der Fortgang der Arbeiten durch Versäumnisse des Auftraggebers oder durch höhere Gewalt aufseiten des Auftraggebers verzögert werden, kann der Auftragnehmer die gesamte vereinbarte Auftragssumme in Rechnung stellen, darunter auch die bereits entstandenen Kosten der für diesen Auftrag bestimmten Materialien, und zwar unbeschadet seines Rechts, Ersatz für weitere Kosten und Schäden sowie Zinsen zu fordern.

ARTIKEL 14. GERICHTSSTAND BRÜSSEL

Für den Vertrag in alle seinen Teilen gilt belgisches Recht. Alle Streitigkeiten unterliegen der Zuständigkeit des Gerichts in Brüssel.

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten unverändert seit 3. Januar 2017.